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Große Propheten · Buch 25 von 66Klagelieder
Fünf Klagelieder über das zerstörte Jerusalem im Jahr 586 vor Christus. Mitten in der Trauer ein Wort der Hoffnung: «Die Güte des HERRN ist's, daß wir nicht gar aus sind … sondern sie ist alle Morgen neu.»
Die ersten Verse
Klagelieder 1 (Luther 1912): Hier beginnt das ganze Buch.
- Klgl 1,1
Wie liegt die Stadt so wüst, die voll Volks war! Sie ist wie eine Witwe, die Fürstin unter den Heiden; und die eine Königin in den Ländern war, muß nun dienen.
- Klgl 1,2
Sie weint des Nachts, daß ihr die Tränen über die Wangen laufen; es ist niemand unter allen ihren Freunden, der sie tröstet; alle ihre Nächsten sind ihr untreu und ihre Feinde geworden.
- Klgl 1,3
Juda ist gefangen in Elend und schwerem Dienst; sie wohnt unter den Heiden und findet keine Ruhe; alle ihre Verfolger halten sie übel.
- Klgl 1,4
Die Straßen gen Zion liegen wüst; weil niemand auf ein Fest kommt; alle ihre Tore stehen öde, ihre Priester seufzen; ihre Jungfrauen sehen jämmerlich, und sie ist betrübt.
- Klgl 1,5
Ihre Widersacher schweben empor, ihren Feinden geht's wohl; denn der HERR hat sie voll Jammers gemacht um ihrer großen Sünden willen, und ihre Kinder sind gefangen vor dem Feinde hin gezogen.
Klagelieder: 5 Kapitel
Jedes Kapitel hat seine eigene Seite, mit dem vollständigen Text.
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Klagelieder ist das 25. der 66 Bücher der Übersetzung Luther 1912: 5 Kapitel, 154 Verse, gemeinfreier Text.